Das hat mir gefallen. Und natürlich weiß ich, dass es da Zusammenhänge gibt zwischen Surrealismus und Romantik, gerade auch deutscher Romantik. Unsere Träume, unser Unbewusstes, das Übernatürliche – das hat die Surrealisten und Romantiker beschäftigt. Beschäftigt sie immer noch. Beschäftigt vermutlich alle Menschen. Mehr oder weniger.
Nun, ich bin kein Ikonograph oder Ikonologe. Meine Bilder möchte ich nicht unbedingt interpretieren, deuten oder erklären. Das kann ich auch gar nicht gut.
Und was gehört zu einem Rendezvous dazu? Wir bringen Neugier, Unbekümmertheit und Befangenheit und Offenheit mit zu einem Rendezvous. Mut auch. Sonst kann keine Resonanz entstehen. Seien wir also offen für Überraschungen.
Angefangen habe ich mit Bleistiftzeichnungen. Collagen und „Kunst am Bau“ haben mich ebenfalls beschäftigt. Über abstrakte Malerei und expressive Darstellungen habe ich mich auf den Surrealismus zubewegt. Diese Lebensphilosophie und ihre künstlerischen Ausdrucksweisen sind mir irgendwie nah. Schauen wir uns die Welt an, auch die digitale Welt – surreal ist doch durchaus ein Adjektiv, das einem häufig dazu einfällt.
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Beispielsweise Max Ernst, Salvadore Dali, Tanguy, de Chirico, René Magritte. Auch Rudolf Hausner, der eher dem Phantastischen Realismus zugerechnet wird.
Ich habe vieles von vielen gelernt. Lerne immer noch. Anregungen finde ich in der realen Welt, in der surrealen und in der digitalen. Und ich versuche, meine eigene künstlerische Handschrift weiterzuentwickeln. Dabei experimentiere ich immer wieder aufs Neue mit Farben, Techniken und Themen.
Botschaften möchte ich mit meiner Kunst nicht verkünden. Meine Bilder sind Traumgeschichten, surreale Bilderzählungen, die symbolhafte Behandlung zentraler Themen, die mich beschäftigen. Die Urkraft der Liebe, der Kreislauf von Werden und Vergehen, Aufbruch und Unterwegssein. Auch die großen Mythen lassen mich nicht los. Die Sehnsuchtsbilder in uns. Manchmal deutlich, manchmal weniger deutlich.
Denn ich meine, wenn wir unseren innersten Wünschen folgen, gelangen wir auch zu tieferen Einsichten über uns selbst. Und über unsere Welt.
Vor einigen Jahren habe ich den Bronzeguss für mich entdeckt. Ein faszinierendes Gebiet mit faszinierendem Material, mit ganz eigener Anmutung und Ästhetik. Ein neuer Schaffensvorgang und neue Anwendungen. Zur Optik kommt die Haptik.
Die Figuren sind ja auch zum Anfassen.
Ich bin Jahrgang 1950, in Sandhausen bei Heidelberg geboren. Schriftsetzer, gelernt noch in Zeiten des Bleisatzes. Eine gute Grundlage auch für meinen künstlerischen Werdegang.
Anschließend besuchte ich die damalige Werkkunstschule Mannheim (heute Hochschule Mannheim), Schüler bei Hans Nagel.
Erste künstlerische Arbeiten entstanden – Bleistiftzeichnungen, Collagen, Kunst am Bau. Hinwendung zur Malerei, abstrakte, expressive und surrealistische Motive, meistens Ölfarben auf Leinwand.
Regionale und überregionale Ausstellungen folgten.
Später auch im europäischen Ausland.
Ab 2003 auch Arbeiten mit Bronze.
Heute lebe und arbeite ich im Schloß Bucheneck in Leimen bei Heidelberg.
Bitte schauen Sie sich auf meiner Website um. Ich freue mich auch,
wenn Sie mir dazu ganz offen Anregungen, Vorschläge und Kritik geben. Danke.
Lesen Sie auch, was in der Presse über meine Kunst geschrieben wird.
Hier sehen Sie ein Verzeichnis meiner Ausstellungen.
Sehen Sie auch alle Erich-Kraft-Original-Gemälde in meiner digitalen Galerie.
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